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Es ist schon schwer genug, ein Auto zu finden, das zu einem passt. Doch was ist mit |
der Versicherung? Lohnt es sich, eine Vollkasko abzuschließen, oder soll es nur eine Teilkasko sein. Wie hoch soll die Selbstbeteiligung sein?
Hier ein paar Tipps für das Suchen im Versicherungsdschungel, die helfen bares Geld zu sparen, denn die Tarifunterschiede der einzelnen Gesellschaften sind oft hoch.
Die Konditionen der Versicherer können sogar Rückwirkungen auf den Autokauf haben. Die Modelle werden je nach Schadenvolumen verschiedenen Typklassen zugeordnet. Je älter und je exotischer das Auto, desto höher die Typklasse und damit die Versicherungsprämie.
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1. Brauche ich eine Haftpflicht für mein Auto? |
Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist im Gegensatz zur Kaskoversicherung für jeden Autohalter Pflicht. Es besteht die Wahl zwischen der gesetzlichen Mindest- und einer höheren Deckungssumme. Die Verbraucherzentralen sprechen eine eindeutige Empfehlung aus: "Wählen Sie immer die höchst mögliche Deckungssumme von 50 Millionen Euro."
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2. Welches sind freiwillige Autoversicherungen? |
Bei den freiwilligen Fahrzeugversicherungen unterscheidet man zwischen Teil- und Vollkasko. Bei der Teilkasko werden Schäden, die durch Diebstahl, Wildunfälle oder Glasbruch hervorgerufen werden, gedeckt. Auch wetterbedingte Schäden, wie Hagel oder Sturm sind im Versicherungsschutz enthalten. Die Vollkasko kommt darüber hinaus für Schäden am eigenen Fahrzeug durch selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus auf.
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3. Wie wähle ich den Versicherungsschutz aus? |
Welcher der Versicherungsarten der Vorzug gebührt, hängt vom Alter des Fahrzeuges und vom persönlichen Schadensfreiheitsrabatt ab. Grundsätzlich sollte man bei einem Neufahrzeug nach drei bis vier Jahren überlegen, ob sich Vollkasko noch lohnt. Das hängt aber auch vom Automodell ab. Handelt es sich um eine große Luxuskarosse, so macht es Sinn diese Versicherung länger zu behalten. Ist es hingegen ein Modell, das in der Anschaffung günstiger ist, so ist nach vier bis fünf Jahren zu überlegen, ob noch eine Vollkasko von Nöten ist. Kunden können zudem eine Selbstbeteiligung vereinbaren. Die Möglichkeiten reichen in der Vollkasko von 150 bis 1000 Euro. Wenn es die finanzielle Lage erlaubt, ist geraten, sich für die höchste Summe der Selbstbeteiligung zu entscheiden. Das drückt den Beitragssatz.
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4. Darf´s ein bisschen mehr sein? |
Was die Entscheidung für einen Versicherer erschwert, sind die jeweiligen Extras, die bei einigen Tarifen integriert sind. So umfasst die Haftpflicht häufig die so genannte Mallorca-Police, konzipiert für Auslandsunfälle mit dem Mietwagen. In diesem Fall sollten Autofahrer schon vor Urlaubsbeginn die Versicherungsunterlagen überprüfen oder sich bei ihrer Autoversicherung telefonisch erkundigen. Ist die Mallorca-Police nicht integriert, kann man sich für etwa 20 Euro zusätzlich nachversichern. In der Teilkasko sind bei etlichen Versicherern auch Marderbissschäden und Unfälle mit Kühen oder Pferden, der so genannte erweiterte Wildschaden, abgedeckt.
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5. Erhöht sich durch einen Unfall immer der Beitragssatz? |
Nein, für die Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung wurde der "Rabattretter" entwickelt: Langjährig unfallfreie Kunden werden nach einem Unfall zwar in eine schlechtere Schadensfreiheitsklasse zurückgestuft, der Beitragssatz bleibt aber bei 30 Prozent.
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6. Reicht es, die Beiträge einzelner Gesellschaften zu vergleichen? |
Nein, man kommt bei der Wahl der Versicherung um das berüchtigte „Kleingedruckte“ nicht herum. Vor Vertragsabschluss müssen die Modalitäten der Rückstufung genau gelesen werden. Da gibt es bei den Versicherungen gravierende Unterschiede.