Auf dem Arbeitsmarkt sieht es schlecht aus. Wer glaubt, eine gute Berufsausbildung schütze vor Arbeitslosigkeit, der täuscht. Egal, in welcher Branche, überall werden Arbeitsplätze gestrichen. Eine gute Alternative zur Arbeitslosigkeit ist der Schritt in die Selbstständigkeit. Dabei hilft eine Ich-AG.
Das ist für Arbeitslose eine unkomplizierte Möglichkeit, um den Schritt in die berufliche Selbständigkeit zu wagen. Erleichtert wird diese Entscheidung durch staatliche Zuschüsse für Existenzgründer. Wir haben hier die wichtigsten Fragen für Sie zusammen gestellt.
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1. Wie lange wird die Existenzgründung gefördert? |
Die Gründung einer Ich-AG kann bis zu drei Jahre gefördert werden. Die Förderung besteht in einer monatlichen Pauschale, die nicht zurückgezahlt werden muss und beträgt im ersten Jahr 600 Euro monatlich, im zweiten Jahr 360 Euro und im letzten Jahr 240 Euro monatlich.
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2. Wer bekommt die Fördergelder? |
Die Förderung wird nur dann gezahlt, wenn die Ich-AG nicht mehr als 25.000 Euro Gewinn im Jahr macht. Außerdem ist seit Anfang 2005 ein so genannter Business-Plan nötig.
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3. Sind die Zuschüsse zweckgebunden? |
Die Zuschüsse sind grundsätzlich für die Finanzierung der Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung gedacht. Erwerbsfähige, die seit dem 1.1.2005 das Arbeitslosengeld II erhalten (die neue Grundsicherung), können keine Ich-AG gründen. Für sie steht das "Einstiegsgeld" zur Verfügung.
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4. Was brauche ich für die Ich-AG? |
Eine gute Geschäftsidee ist wichtig. Egal, ob mobiler Büroservice, Hausmeister- oder Kurierdienst, die Ich-AG muss von Anfang an tragfähig sein. Ist sie das nicht, gibt es auch keine Zuschüsse von der Bundesagentur für Arbeit.
Um die Förderung zu erhalten, ist deswegen seit Jahresbeginn 2005 die Erstellung eines Geschäftsplans und dessen Genehmigung durch eine fachkundige Stelle Voraussetzung. Die Genehmigung erteilen zum Beispiel die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Fachverbände und Kreditinstitute.
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5. Wer kann mir bei einem Businessplan helfen? |
Für das Erstellen des Geschäftsplans bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Hilfen: Unter www.existenzgruender.de gibt es eine Vielzahl von kostenlosen Informationen. Broschüren, Checklisten und Links zu Beratungsangeboten finden sich hier ebenso wie spezielle Software rund um die Gründung.
Wer sich durch