Impressum | Über Uns | Kontakt | Partners | AGB | Sitemap
 
Private Krankenversicherung
Versicherungen Wählen
Versicherungspflicht
Autoversicherung
Altersvorsorge
Ausbildungsversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung
Private Krankenversicherung
Lebensversicherung
Haftpflichtversicherung
Rentenversicherung
Zusatzversicherung
 
Newsletter Abonnieren
Abonnieren Sie unseren Newsletter um auf diese Weise Nachrichten aus dem Versicherungsbereich zu erhalten.
Anmelden
Immobilien
Immobilien Wählen
Energiesparen
Ferienimmobilien
Immobilienfonds
Immobilien Vermietung
ImmoPass
Extra
Extra
Darlehen und Kredite
Geldanlage
Rechtschutzversicherung
Ich Ag
Steuerallerlei
 
Bei Girokonten gründlich entscheiden

Die grundlegendste Idee, Geld zu sparen, ist es, unnötige Ausgaben zu vermeiden. Unnötig meint hier: Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen oder Kaufverträge abzuschließen, die mit gleicher Qualität bei einem anderen Anbieter mit geringeren Kosten verbunden wären. Oder, alternativ: Genau abzuwägen, inwiefern ein angepriesenes Produkt die eigene Gesundheit, das eigene Vermögen oder die eigene Mobilität tatsächlich bereichern würde. Kurz gesagt: Man ignoriere Werbung oder Werberhetorik, prüfe und entscheide selbst, worin der persönliche Vorteil einer geschäftlichen Handlung liegen könnte.

Ein Beispiel: Es kommt vor, dass der Begriff "kostenloses Girokonto" in den Medien genannt wird. Diese Wortkombination ist per se verdächtig: Ein Girokonto (bei juristischen Personen oder im Namen eines Unternehmens Handelnden wird dies auch als Geschäftskonten oder Firmenkonten bezeichnet) ist das Produkt eines Geldinstituts. Geldinstitute schließen Verträge mit Kunden - des Gewinnerwerbs wegen. Folglich kann es überhaupt keine kostenlose Bankdienstleistung geben. Dies lässt sich ohne größere Mühe überprüfen - sobald man nächstens noch einmal die Wortabfolge "kostenloses Girokonto" bemerkt, überprüfe man die Webseite des entsprechenden Kreditinstitutes. Für gewöhnlich - und das ist erwiesen - würde kein Finanzdienstleister den Begriff "kostenloses Girokonto" tatsächlich als Teil seines Angebotes überhaupt bestätigen.

In einem zweiten Schritt nehme man die Gebührentabelle der Bank zur Kenntnis (auch telefonisch). Es fallen stets entweder Überweisungsgebühren, Barabhebungsgebühren oder Kontoführungsgebühren an (vielleicht entfallen die Letzteren, sollte man ständig mehrere Tausend Euro im Haben sein können) - oder auch Überziehungszinsen, die bis zu 18 Prozent betragen könnten (das heißt, sollte man in die Verlegenheit kommen, etwa 100 Euro zu überziehen, zahlt man für diese Entgleisung 18 Euro). Ein Girokonto ist sicherlich für den wirtschaftlichen und persönlichen Alltag unabdingbar, grundlegend ist allein, was man für seine eigene Einkommenssituation, die eigene Sparsamkeit sowie die eigenen laufenden Ausgaben als "bestes Girokonto" verantworten könnte. Alle Konten, die man in der Bundesrepublik eröffnet, bleiben in ihren Stammdaten für bestimmte deutschen Behörden zugänglich. Ein Girokonto ohne Schufa, bei welchem dies nicht der Fall ist, kann nur im Ausland eröffnet werden.