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Morbus Crohn: Diagnose und Krankheitsverlauf


Der Morbus Crohn ist eine chronische Erkrankung des gesamten Verdauungstraktes, die mit Entzündungen in Schüben überwiegend im Magen-Darm-Bereich einhergeht. Entsprechend dieser Schübe kommt es zu typischen Beschwerden wie Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und allgemeiner Schwäche. Diese Symptome weisen auch andere Erkrankungen auf, daher muss das Krankheitsbild von anderen Erkrankungen wie beispielsweise einer Salmonellen-Infektion, Lebensmittelvergiftung, Geschwür oder auch einer Gastritis abgegrenzt werden.

Diesbezüglich gibt es für den Morbus Crohn einen speziell entwickelten Aktivitätsindex, der die Morbus Crohn Diagnose erleichtern soll: der CDAI stellt anhand von 8 Kriterien und entsprechender Bewertung nach Punkten, bei denen sowohl das Allgemeinbefinden als auch die Symptome im aktuellen Entzündungsverlauf beurteilt werden, eine sehr genaue Wahrscheinlichkeit zur Erkrankung Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auf: ein Index, der die Punktzahl von 150 überschreitet, gibt nicht nur eine entsprechende Sicherheit zur Diagnose, sondern zeigt auch das Stadium der Erkrankung an.

Durch die genannten Verdauungsstörungen kommt es zu einer Mangelversorgung aller wesentlichen Nährstoffe, die vom Körper benötigt werden - der Patient erleidet dadurch mittelfristig einen Gewichtsverlust und zunehmende Schwäche des Allgemeinbefindens. Im fortgeschrittenen Stadium weisen oftmals Dünndarm und/oder Dickdarm Vernarbungen durch Schleimhautrisse, Fisteln und Ausstülpungen in der Darmwand mit Abzessbildung auf. Als typisches Diagnosekriterium soll hier das sogenannte "Pflastersteinrelief" angeführt werden, welches einen betroffenen Darmabschnitt kennzeichnet und durch die Folgen der chronischen Entzündungsherde entstanden ist.

Als eine besonders gefährliche Komplikation im fortgeschrittenen Verlauf ist ein Darmverschluss zu der durch Verwachsungen und Vernarbungen in der Darmwand auftreten kann.


Auch andere Organe können von aktiven Schüben des Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen sein - gleiches gilt für Gelenke und Hautbereiche. Morbus Crohn kann Menschen jeden Alters betreffen - allerdings ist die Erkrankung am häufigsten bei jungen Erwachsenen (20-35 Jahre) zu finden. Sie ist nicht heilbar, allerdings können die Betroffenen durch Medikamente und einer entsprechenden Ernährung ein weitestgehend beschwerdefreies Leben führen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:
ÖMCCV: Österreichischen Morbus Crohn-Colitis ulcerosa Vereinigung.