Ein Stichwort besagt: " Der friedlichste Mensch kann nicht in Frieden leben, wenn es der Nachbar nicht will. " Ein Ärgernis, das nicht nur Zeit und Nerven, sondern meistens auch viel Geld kosten kann. Eine Rechtschutzversicherung ist deshalb eine sinnvolle Investition.
Auch wenn es an größere Schäden geht, wickeln die Experten für die Versicherungsnehmer alles schnell und unkompliziert ab. Im Straßenverkehr kann es ebenso schnell zu einem Unglück kommen.
Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund zwei Millionen Unfälle mit Sachschäden und 375000 mit Personenschäden gezählt. Weil die Beteiligten in der Folge oftmals unterschiedliche Ansichten zur Schuldfrage und damit auch zur Haftungsfrage vertreten, bleibt als einziger Ausweg vielfach nur der Gang zum Gericht.
Doch so ein Rechtsstreit ist in der Regel teuer - außer man ist versichert. Im folgenden haben wir Ihre wichtigsten Fragen beantwortet dazu beantwortet.
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1. Lohnt vor Versicherungsabschluss ein Vergleich? |
Ja. Die Jahresbeiträge können nämlich bei den einzelnen Versicherungen bis zu 100 Prozent voneinander abweichen. Das fand die Stiftung Warentest in Berlin in ihrer Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 2/2005) heraus. Die Experten hatten die Offerten von 35 Rechtsschutzversicherern untersucht.
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2. Woher kommen die starken Preisunterschiede? |
Seit der Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren im Juli 2004 sind die Preise der Versicherungsanbieter unterschiedlich stark gestiegen. Während manche Versicherer nur 5 Prozent mehr verlangen als früher, haben andere bis zu 40 Prozent aufgeschlagen.
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3. Welche Kriterien sind bei der Versicherungswahl außerdem entscheidend? |
Für Vielreisende ist es beispielsweise sinnvoll, auf eine Police zu achten, die eine hohe Versicherungssumme für Rechtsstreitigkeiten im Ausland enthält. Geldanleger dagegen wählen am besten einen Versicherer, der Aktionärsklagen nicht ausdrücklich ausschließt.
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4. Welche Rechtschutz für welchen Fall? |
Grundsätzlich ist für Autofahrer ein Verkehrsrechtsschutz und für Angestellte ein Berufsrechtsschutz sinnvoll. Gewerkschaftsmitglieder können darauf allerdings verzichten. Mitglieder im Mieterverein ist, ist dort im Falle von Mietklagen oft automatisch versichert.
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5. Gilt der Versicherungsschutz für die ganze Familie |
Das ist unterschiedlich. Bei der Verkehrsrechtsschutz sollte darauf zu achten sein, dass auch wegen Ehepartner und Lebensgefährten sowie Kinder mitversichert sind.
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6. Wo greift eine Verkehrsrechtschutz? |
Dieser Versicherungsschutz gilt nicht nur für Streitigkeiten, die aus Fahrten mit dem Auto resultieren, sondern auch für alle Fälle, in denen die Versicherten unter anderem als Fußgänger, Rad- oder Mofafahrer oder als Fahrgäste von öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln unterwegs sind.
Darüber hinaus besteht er beim Benutzen von Rolltreppen und Aufzügen, beim Laufen und Reiten, beim Rudern und Surfen sowie beim Rollschuh- und Skateboardfahren.