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Ein allgemeiner ‹berblick der steuerlichen Änderungen hilft Ihnen beim besseren Verstehen der Steuerreform.
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  Diese Änderungen wurden zum 1. Januar 2005 fällig

Nachfolgend finden Sie im Überblick eine Auflistung aller steuerlichen Änderungen, die der letzte Schritt der Steuerreform zum 1. Januar mit sich brachte. Dabei sind medizinische Hilfsmittel genauso eingeschlossen, wie die Erhöhung des Pflegeversicherungssatzes für Kinderlose.

  BEITRAGSBEMESSUNGSGRENZEN

Die Einkommensgrenzen, bis zu denen Sozialabgaben zu zahlen sind, werden auch 2005 angehoben. Die neue Bemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt bei 5200 Euro in Westdeutschland und bei 4400 Euro im Osten.

Derzeit liegt diese Einkommensgrenze um 50 Euro niedriger. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt die in West und Ost einheitliche Bemessungsgrenze von 3487,50 auf 3525 Euro im Monat.

  HILFSMITTEL

Für Hörgeräte, orthopädische Einlagen oder Windeln bei Inkontinenz gelten erstmals bundeseinheitliche Festbeträge. Nur noch sie werden von den Krankenkassen übernommen. Grundsätzlich gilt: Für Hilfsmittel müssen Patienten zehn Prozent zuzahlen mindestens fünf, jedoch höchstens zehn Euro.

  INVESTMENTFONDS/ZWISCHENGEWINNE

Fonds-Anleger müssen sich schon wieder umstellen. Die erst Anfang 2004 aufgehobene Besteuerung von Zwischengewinnen wird zum 1. Januar 2005 wieder eingeführt. Betroffen sind vor allem Geldmarkt- und Rentenfonds. Zwischengewinne sind im Kaufpreis aufgelaufene Zinsen und vergleichbare Erträge, die ein Fonds seit der letzten Ausschüttung oder Thesaurierung gesammelt hat.

  LEBENSVERSICHERUNGEN

Gewinne aus Lebensversicherungen müssen bei Neuverträgen ab 2005 mit dem Finanzamt geteilt werden; das uralte Steuerprivileg wird eingeschränkt. Bei Kapitallebensversicherungen, die nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossen werden, werden die Erträge zur Hälfte besteuert, wenn sie mindestens zwölf Jahre liefen und der Begünstigte älter als 60 Jahre ist.

  PFLEGEVERSICHERUNG

Kinderlose bezahlen künftig 0,25 Prozentpunkte mehr in die gesetzliche Pflegeversicherung. Deren Beitrag erhöht sich damit auf 1,1 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttolohnes. Kinderlose Bezieher des neuen Arbeitslosengeldes II und alle, die vor 1940 geboren sind, sind davon ausgenommen.

Die Änderung geht auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zurück, das in der Pflegeversicherung eine Beitragsdifferenzierung für Beschäftigte mit und ohne Kinder verlangt hatte.

  RENTEN

Eine neue Rentenanpassungsformel mit dem so genannten Nachhaltigkeitsfaktor führt dazu, dass Rentenerhöhungen künftig noch stärker als bisher gebremst werden.

Der Faktor berücksichtigt das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern: Verschlechtert sich dieses wegen einer steigenden Zahl von Arbeitslosen und/oder Rentnern, schlägt sich das in geringeren Rentenanpassungen nieder und umgekehrt.

Die knapp 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen sich wegen der Konjunkturflaute ohnehin auf eine erneute Nullrunde zur Jahresmitte einstellen. Weil die Belastung aus Sozialabgaben auch für die Ruheständler steigt, wird der ausgezahlte Rentenbetrag im Jahresverlauf sogar leicht sinken.

  RENTENBESTEUERUNG

Als Konsequenz aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts beginnt 2005 der schrittweise Einstieg in die (nachgelagerte) Besteuerung der Renten. Danach bleiben zunächst 50 Prozent der Rente steuerfrei.

Die Besteuerung steigt bis 2020 für jeden neuen Rentnerjahrgang um zwei Punkte, danach um einen Punkt. Für jeden Rentenempfänger gilt damit: Jeder behält den im Jahr seines Rentenbeginns gültigen Steuersatz unverändert bis zum Lebensende. Wer also 2010 mit 65 in Rente geht, muss dann auf Dauer 60 Prozent seiner Rente versteuern.

Erst im Jahr 2040 sind Renten voll zu versteuern. Allerdings gibt es steuerliche Freibeträge: Die sorgen dafür, dass kleine und mittlere Renten vor dem Zugriff des Finanzamtes verschont bleiben. So muss ein alleinstehender Ruheständler ohne weitere Einkünfte bis zu einer Bruttorente von 1575 Euro keine Steuern abführen. Für Ehepaare gilt der doppelte Betrag. Von der Neuregelung sind nach Einschätzung der Bundesregierung nur gut eine Million Rentner betroffen.

Das Gros der Rentnerhaushalte (77 Prozent) bleibt steuerunbelastet. Im Gegenzug zur Einführung der nachgelagerten Rentenbesteuerung werden für die Beschäftigten die Beiträge zur Altersvorsorge schrittweise steuerfrei gestellt.